Die Pflegestufen: Wichtige Informationen bezüglich der Pflegestufen und des Pflegegelds

Wie viel Zuschuss eine pflegebedürftige Person erhält, wird bereits seit 1996, d. h. der Einführung der Pflegeversicherung, anhand der unterschiedlichen Pflegestufen ermittelt. Dabei erfolgt die Einteilung der pflegebedürftigen Personen in die unterschiedlichen Pflegestufen mittels der Feststellung der jeweiligen Pflegebedürftigkeit.

Zudem ist am 1. Januar 2013 das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) in Kraft getreten, durch welches die Anstellung einer Pflegekraft im Rahmen der 24 Stunden Pflege im Zuhause des Betroffenen erleichtert wird. Durch diese erfolgten Änderungen in Bezug auf die Pflegestufen ist eine häusliche 24 Stunden Pflege, beispielsweise mit einer Pflegekraft aus Polen, noch günstiger finanzierbar. Im Folgenden möchten wir Ihnen als Pflegebedürftigen genauer erläutern, wie Sie von den Leistungen der Pflegekasse profitieren können und sich zudem Ihr Recht auf eine Unterstützung im Alter sichern.

 

 

Zuwendungen in Euro monatlich Pflegestufe
Betreuungsleistungen für EAP 0 1 2 3 Härtefall
  • Grundbedarf
  • Erhöhter Bedarf
  • 100 €
  • 200 €
  • 100 €
  • 200 €
  • 100 €
  • 200 €
  • 100 €
  • 200 €
  • 100 €
  • 200 €
Pflegegeld 0 1 2 3 Härtefall
  • Grundzuwendung
  • Anspruch durch EAP
  • Gesamt
  • -
  • 120 €
  • 120 €
  • 235 €
  • 70 €
  • 305 €
  • 440 €
  • 85 €
  • 525 €
  • 700 €
  • -
  • 700 €
  • -
  • -
  • -
Pflegesachleistungen 0 1 2 3 Härtefall
  • Grundzuwendung
  • Anspruch durch EAP
  • Gesamt
  • -
  • 225 €
  • 255 €
  • 450 €
  • 215 €
  • 665 €
  • 1.100 €
  • 150 €
  • 1.250 €
  • 1.550 €
  • -
  • 1.550 €
  • 1.918 €
  • -
  • 1.918 €
Verhinderungspflege 0 1 2 3 Härtefall
  • Grundzuwendung
  • Anspruch durch EAP
  • Gesamt
  • 1.550 €
  • -
  • 1.550 €
  • 1.550 €
  • -
  • 1.550 €
  • 1.550 €
  • -
  • 1.550 €
  • 1.550 €
  • -
  • 1.550 €
  • 1.550 €
  • -
  • 1.550 €

 

Das Themengebiet „Pflegestufe“ im Überblick

  • Die existierenden Pflegestufen und ihre Definition
  • Detaillierte Ausführungen zu den finanziellen Leistungen in den verschiedenen Pflegestufen
  • Beantragung der Einteilung in die Pflegestufen: So funktioniert's
  • Demenzerkrankung: Diese Sonderregelungen gelten
  • Antragstellung für die Pflegestufen: An diesen Stellen erhalten Sie Hilfe
  • So wird Ihr Antrag durch die Krankenkasse überprüft
  • 24 Stunden Pflege bei Demenzerkrankung in allen Pflegestufen: die Vorteile

 

Die existierenden Pflegestufen und ihre Definition

Per Gesetz sind die existierenden Pflegestufen in § 15 SGB XI definiert. In diesem Gesetz wird zwischen den Pflegestufen 1 bis 3 differenziert, die sogenannte Pflegestufe 0 findet hingegen offiziell keine Berücksichtigung. Allerdings hat sich der Terminus „Pflegestufe 0“ im Laufe der Zeit etabliert, auch wenn es diese Pflegestufe laut Gesetz überhaupt nicht gibt.

Die Pflegestufe 0
Unter die Pflegestufe 0 fallen alle Personen, die zwar in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, allerdings noch nicht des Pflegeaufwandes bedürfen, den Personen benötigen, die in die Pflegestufe 1 eingestuft werden. Menschen, die auf fremde Hilfe und Betreuung angewiesen sind, um ihren Alltag zu bewältigen, werden im Allgemeinen als Personen mit Einschränkung der Alltagskompetenz bezeichnet. In der Regel handelt es sich bei diesen um Personen mit einer Demenzerkrankung. Zudem ist für eine Einteilung in die Pflegestufe 0 die bereits erwähnte Pflegebedürftigkeit notwendige Bedingung. Grundsätzlich soll der Pflegeaufwand in der Pflegestufe 0 pro Tag 90 Minuten nicht überschreiten, von denen maximal 45 Minuten auf die Grundpflege, d. h. Ernährung, Mobilität und Körperpflege, entfallen sollen.

Die Pflegestufe 1
Personen, die in die Pflegestufe 1 eingestuft werden sollen, müssen grundsätzlich eine erhebliche Pflegebedürftigkeit aufweisen. Diese liegt in der Regel dann vor, wenn die betroffene Person jeden Tag mindestens 90 Minuten auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen ist. Von diesen 90 Minuten müssen mindestens 45 Minuten für die Grundpflege aufgewendet werden. Zusätzlich ist es für die Einstufung in die Pflegestufe 1 notwendig, dass durch die betreuende Person zwei Verrichtungen aus dem Bereich der Grundpflege durchgeführt werden müssen. So würde beispielsweise ein älterer Herr, der jeden Morgen fremde Unterstützung beim Anziehen und Waschen benötigt und zudem mehrmals in der Woche Hilfe beim Einkaufen, dem Baden oder Haare Waschen braucht, ein Anwärter auf die Pflegestufe 1. Ist dieser Herr darüber hinaus einmal am Tag darauf angewiesen, dass ihm durch eine zweite Person eine warme Mahlzeit zubereitet wird, dann entspräche dieser Pflegeaufwand der Pflegestufe 1.

Die Pflegestufe 2
Für eine Einstufung in die Pflegestufe 2 bedarf es einer schweren Pflegebedürftigkeit. Entsprechend muss die pflegebedürftige Person mindestens drei Mal täglich fremde Hilfe im Bereich der Grundpflege und zudem mehrmals in der Woche auch Hilfe im Haushalt benötigen, um in die Pflegestufe 2 eingestuft zu werden. Grundsätzlich beträgt der tägliche Pflegeaufwand nicht weniger als drei Stunden, von denen zwei Stunden für die Grundpflege aufgewendet werden müssen.

Die Pflegestufe 3
Pflegebedürftige Personen, die in die Pflegestufe 3 eingestuft werden, müssen eine Schwerstpflegebedürftigkeit aufweisen. Personen, die unter die Pflegestufe 3 fallen, benötigen entsprechend jeden Tag mindestens fünf Stunden Hilfe im Alltag durch eine fremde Person. Von diesen fünf Stunden müssen mindestens vier Stunden für die Grundpflege aufgewendet werden. Zudem bedarf die zu pflegende Person auch einer Betreuung in der Nacht und an mehreren Tagen in der Woche der Hilfe im Haushalt.

Der Härtefall
Personen, die einer besonders intensiven Pflege bedürfen, können die sogenannte Härtefallregelung in Anspruch nehmen. Dies trifft in der Regel auf pflegebedürftige Personen zu, deren Betreuung mehr Zeitaufwand erfordert, als es in der Pflegestufe 3 definiert ist. Darüber hinaus muss die pflegebedürftige Person mindestens sechs Stunden und mindestens drei Mal nachts, auf die Hilfe einer anderen Person in der Grundpflege angewiesen sein. Zudem kann ein Härtefall beantragt werden, wenn die zu pflegende Person nachts von mehreren Pflegekräften, unter denen sich mindestens eine Fachkraft befinden muss, versorgt werden muss. Als weitere basale Voraussetzung für einen Härtefall gilt die dauerhafte Führung des Haushaltes durch eine zweite Person.

 

 

Pflegestufe Hilfsbedarf Grundpflege in Min. pro Tag Hilfsbedarf Grundpflege in Min. pro Tag Weitere Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit
Pflegestufe 1

Erhebliche Pflegebedürftigkeit
Min. 45
Max. 119
Min. 45
Max. 60
  • Tägliche Hilfestellungen bei der Erledigung von mindestens zwei Verrichtungen
  • In der Woche werden mehrmals Hilfestellungen im Haushalt benötigt
Pflegestufe 2

Schwere Pflegebedürftigkeit
Min. 120
Max. 239
Min. 60
  • Hilfebedarf besteht mindestens drei mal täglich bei Erledigung der Körperhygiene (zu unterschiedlichen Tageszeiten)
  • In der Woche werden mehrmals Hilfestellungen im Haushalt benötigt
Pflegestufe 3

Schwerst-Pflegebedürftigkeit
Min. 240
Max. 359
Min. 60
  • Anfallender Hilfebedarf kann zeitlich nicht mehr eingeschränkt werden und besteht demnach 24 Stunden am Tag
  • In der Woche werden mehrmals Hilfestellungen im Haushalt benötigt
Härtefallregelung Min. 360
Max. 1.440
(24 Stunden Pflege)
Dauerhafte Unterstützung im Haushalt

Die Einstufungsvoraussetzungen der Pflegestufe 3 sind erfüllt. Zusätzlich bestehen noch folgende Voraussetzungen:

  • Nächtliche Unterstützung bei der grundpflegerischen Versorgung (mind. drei Mal)
  • Verdopplung des Pflegepersonals auf mind. zwei Fachkräfte

 

Bereits ab der Einstufung einer betroffenen Person in die Pflegestufe 2 wird für die adäquate Betreuung der pflegebedürftigen Person sehr viel Zeit beansprucht, sodass eine angemessene Pflege meist von berufstätigen Angehörigen nicht mehr und wenn nur unter sehr großer Anstrengung bewältigt werden kann. In diesen Fällen ist es sinnvoll, eine 24 Stunden Pflege in Betracht zu ziehen. Dabei wird durch eine Pflegekraft aus Polen nicht nur die physische Versorgung der pflegebedürftigen Person sichergestellt, sondern auch darüber hinaus eine liebevolle psychische Betreuung sowie eine Beschäftigung mit der zu betreuenden Person gewährleistet. Studien haben gezeigt, dass eine derartig umfassende Pflege vor allem für Personen mit einer Demenzerkrankung enorm wichtig ist.

Detaillierte Ausführungen zu den finanziellen Leistungen in den verschiedenen Pflegestufen

Zweifelsohne ist es im Fall einer Pflegebedürftigkeit von außerordentlicher Bedeutung, eine Pflegestufe zu beantragen. Die von der Pflegekasse gezahlten Gelder helfen im Allgemeinen enorm, um eine gebührende Betreuung des zu Pflegenden zu gewährleisten. Wie hoch die finanzielle Unterstützung in den unterschiedlichen Pflegestufen ausfällt und wie diese von der Pflegekasse konzipiert wurde, erklären wir im Folgenden. Grundsätzlich differenziert der Gesetzgeber bei der Einteilung der Leistungsansprüche der versicherten Person von der Pflegekasse in Bezug auf die Form, in der die Pflege erbracht wird. So wird zum Beispiel bei einer häuslichen Pflege zwischen den Pflegesachleistungen und dem Pflegegeld unterschieden. Dabei wird dem Pflegebedürftigen das Pflegegeld gewährt, damit er oder seine Angehörigen die häusliche Pflege sozusagen in „Eigenregie“ organisieren und sicherstellen können. Eine Alternative hierzu ist die Inanspruchnahme der Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes durch den Betroffenen in Form von Pflegesachleistungen. Im Allgemeinen ist es auch möglich, das Pflegegeld und die Pflegesachleistungen miteinander zu kombinieren, allerdings vermindert sich der Pflegegeldbetrag dann um den Wert beziehungsweise den Betrag der Pflegesachleistungen die in Anspruch genommen wurden.
Das im Jahr 2013 in Kraft getretene Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz sorgt zudem dafür, dass Personen, die eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz (EAP) aufweisen, wie zum Beispiel eine Demenzerkrankung, durch die Pflegeversicherung zusätzliche finanzielle Unterstützungen erhalten.

Die Pflegestufe 0
Alle Pflegebedürftigen, die der Pflegestufe 0 zugeordnet werden und entweder eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz oder eine Demenzerkrankung aufweisen und die zudem gemäß § 45b SGB XI einen allgemeinen Betreuungsbedarf haben, erhalten ein monatliches Pflegegeld in Höhe von 120 Euro.

Wird die häusliche Pflege von einer Pflegekraft oder einem Pflegedienst übernommen, erhält die pflegebedürftige Person mit Demenzerkrankung Pflegesachleistungen in Höhe von 225 Euro im Monat. Zudem stehen der betroffenen Person das sogenannte Verhinderungspflegegeld von 1550 Euro im Jahr und Zuschüsse für notwendige Anpassungen des Wohnraums von bis zu 2557 Euro pro Baumaßnahme zu.

Darüber hinaus erhalten pflegebedürftige Personen mit Demenzerkrankung aufgrund der Regelungen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes ein Betreuungsgeld in Höhe von 100 Euro im Monat für ihren Grundbedarf beziehungsweise 200 Euro im Monat für einen erhöhten Bedarf.

Die Pflegestufe 1
Pflegebedürftige Personen, die der Pflegestufe 1 zugeordnet sind, erhalten für die häusliche Pflege durch ihre Angehörigen 235 Euro im Monat. Ist der Betroffene zudem an Demenz erkrankt, erhöht sich das monatliche Pflegegeld um 60 Euro auf insgesamt 305 Euro. Die Pflegesachleistungen für Personen in der Pflegestufe 1 liegen bei 450 Euro monatlich, wobei sich im Fall einer Demenzerkrankung der Anspruch um 215 Euro monatlich auf insgesamt 665 Euro erhöht.

Die Pflegestufe 2
Pflegebedürftige der Pflegestufe 2, deren Pflege durch Verwandte erfolgt, erhalten im Monat 440 Euro; liegt zudem eine Demenzerkrankung vor, steigt der Betrag auf 525 Euro monatlich. Personen, die Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen, erhalten 1100 Euro im Monat, wobei sich auch hier der Betrag bei Vorliegen einer Demenzerkrankung auf insgesamt 1250 Euro erhöht.

Die Pflegestufe 3
In der Pflegestufe 3 erhalten pflegebedürftige Personen ein Pflegegeld von 700 Euro im Monat für die häusliche Pflege oder Pflegesachleistungen in Höhe von 1550 Euro pro Monat. Für alle Betroffenen, die der Pflegestufe 3 zugeordnet sind und die eine eingeschränkte Alltagskompetenz oder aber eine Demenzerkrankung aufweisen, gibt es keine weiteren Zuwendungen.

Wie aus den Erläuterungen zu den einzelnen Pflegestufen ersichtlich wird, erhalten bereits Personen, die der Pflegestufe 1 zugeordnet werden, einen beachtlichen finanziellen Zuschuss von der Pflegekasse für eine häusliche Pflege. Mit diesen finanziellen Mitteln sowie den steuerlichen Vergünstigungen kann eine 24 Stunden Pflege bereits ab der Pflegestufe 1 zu günstigen Konditionen erfolgen. Auf diese Weise werden die pflegenden Angehörigen entlastet und die pflegebedürftige Person wird rund um die Uhr liebevoll versorgt.

 

Beantragung der Einteilung in die Pflegestufen: So funktioniert's

Grundsätzlich ist es nicht schwer, den Antrag auf Leistungen von der Pflegekasse auszufüllen. In der Regel erhalten Sie den entsprechenden Antrag als Vordruck bei Ihrer Krankenkasse, zudem können Sie ihn auf der Homepage Ihrer Kasse meist auch online abrufen. Hilfreich ist es, vor der Antragstellung den Hausarzt zu konsultieren, um mit ihm die Voraussetzungen für die jeweilige Pflegestufe zu erörtern. Darüber hinaus sollten Patienten, die an Demenz erkrankt sind, zusammen mit einer Vertrauensperson ihren behandelnden Gerontologen oder Neurologen zurate ziehen.

Sinnvoll ist es zudem, sich schon vor der Antragstellung zu überlegen, welche Art von Leistung Sie beantragen wollen. Möchten Sie zukünftig von einem Angehörigen gepflegt werden, dann müssen Sie einen Antrag auf Pflegegeld stellen. Haben Sie sich hingegen für die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes entschieden, sollten Sie Pflegesachleistungen beantragen. Soll Ihre Betreuung aufgeteilt werden, sodass Sie die Hilfe von Verwandten und eines Pflegedienstes in Anspruch nehmen, können Sie eine Kombination aus Pflegesachleistungen und Pflegegeld beantragen. Hilfreich ist es auch, ein Pflegetagebuch anzulegen, in dem Sie sowohl die Art der Hilfe als auch den jeweiligen Zeitaufwand dokumentieren. Ein derartiges Pflegetagebuch können Sie dann Ihrem Antrag hinzufügen. Zudem ist es ratsam, vorhandene Dokumente wie beispielsweise Röntgenbilder oder ärztliche Gutachten mit einzusenden. Bei der Antragstellung sollten Sie unbedingt auf den für die einzelnen Pflegestufen erforderlichen Zeitaufwand achten! Sollten Sie eine bestimmte Pflegestufe beantragen, für die jedoch der Zeitaufwand für die Grund- und die Gesamtpflege nicht ausreicht beziehungsweise unter dem geforderten Mindestzeitaufwand liegt, müssen Sie mit einer Ablehnung Ihres Antrages rechnen.

 

Demenzerkrankung: Diese Sonderregelungen gelten

Alle Menschen, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind, benötigen von einem Facharzt zunächst eine offizielle Bestätigung über ihre Erkrankung. Hierfür ist es notwendig, dass die Symptome der Demenzerkrankung nachweislich seit mindestens sechs Monaten bestehen. Es ist wichtig, dass Sie diesen Aspekt vor Ihrer Antragstellung bedenken, denn für einen positiven Entscheid ist eine offizielle Anerkennung der Krankheit zwingend notwendig!

 

Antragstellung für die Pflegestufen: An diesen Stellen erhalten Sie Hilfe

Wenn Sie Hilfe beim Ausfüllen Ihres Antrages benötigen, können Sie sich entweder an Ihre Krankenkasse oder an unser kompetentes Team von Curando Pflege, das Ihnen selbstverständlich beim Ausfüllen des Antrags mit Rat und Tat zur Seite steht, wenden. Zudem beraten Sie alle Mitarbeiter fachkundig bei Ihren Fragen rund um die 24 Stunden Pflege durch Pflegekräfte aus Polen. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch unter (0541) 760 273 59 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@curando-pflege.de, sodass wir Ihnen eine rasche und persönliche Beratung zukommen lassen können.

 

So wird Ihr Antrag durch die Krankenkasse überprüft

Nachdem Ihr Leistungsantrag bei der Pflegekasse eingegangen ist, wird er von der für Sie zuständigen Pflegekasse bearbeitet. Im Allgemeinen wird Ihr Antrag dann an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) weitergeleitet, der alle von Ihnen eingesandten Unterlagen zunächst prüft und sich danach in der Regel auch persönlich über den Zustand des zu Pflegenden informiert. Um den Termin für einen persönlichen Besuch mit Ihnen zu vereinbaren beziehungsweise um Ihnen diesen mitzuteilen, meldet sich der MDK bereits wenige Woche nach Ihrer Antragstellung bei Ihnen. Dabei fungiert der MDK als unabhängiger Gutachter für alle Krankenkassen, der die Pflegesituation der Antragsteller beurteilt und das Ergebnis den zuständigen Pflegekassen mitteilt. Entsprechend prüft der MDK in welchem Maß die Kriterien für die einzelnen Pflegestufen erfüllt werden und welcher zusätzlichen Hilfsmaßnahmen ein Pflegebedürftiger bedarf. Zudem werden die Unterlagen des Antragstellers sowie dessen Pflegebedürftigkeit vom MDK vor Ort geprüft. Nach Erstellen des Gutachtens durch den MDK entscheiden die Krankenkassen sowohl über die Zahlung von Leistungen als auch die Einstufung des Pflegebedürftigen in eine bestimmte Pflegestufe.

Worauf Sie beim Besuch des MDK achten sollten
Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie als Pflegebedürftiger am Tag der Begutachtung durch den MDK nicht alleine zu Hause sind. Vielmehr sollten die betreuenden Angehörigen oder aber das betreuende Fachpersonal anwesend sein, um Auskunft über Ihre konkrete Pflegesituation zu geben. Hierdurch erhalten Sie als Antragsteller nicht nur ein Gefühl der Sicherheit, es hilft auch, um bereits im Vorfeld mögliche Missverständnisse zu vermeiden.

Was Sie tun sollten, falls Ihr Antrag abgelehnt oder die von Ihnen beantragte Pflegestufe nicht bewilligt wird
Sollte Ihr Antrag auf Leistungen der Pflegekasse abgelehnt oder Ihrem Antrag auf Zuordnung in die beantragte Pflegestufe nicht entsprochen werden, haben Sie das Recht innerhalb von vier Wochen nach Ablehnungsbescheid Widerspruch einzulegen.

So legen Sie Widerspruch ein
Grundsätzlich müssen Sie Ihren Widerspruch schriftlich einreichen, indem Sie:

  • formlos Widerspruch einlegen und dieses Schreiben per Einschreiben an Ihre Pflegekasse senden
  • in diesem Schreiben ankündigen, eine Begründung des Widerspruchs nachzuliefern
  • und darum bitten, Einsicht in das MDK-Gutachten zu erhalten

Sobald Sie das MDK-Gutachten erhalten, sollten Sie versuchen herauszufinden, weshalb Ihr Antrag abgelehnt wurde. Hierfür ist oftmals kompetente Hilfe erforderlich. Wichtig ist es, dass Sie Ihre Angaben in Bezug auf den zeitlichen Pflegeaufwand überprüfen, denn diesbezüglich können schon Minuten von entscheidender Bedeutung sein. Vermerken Sie nach sorgfältiger Prüfung noch einmal die Gesamtpflegezeit sowie die für die Grundpflege aufgewendete Zeit und erläutern Sie den exakten Tagesablauf der zu pflegenden Person. Möglicherweise haben Sie bei Ihrem Erstantrag auf Pflegeleistungen sowie der Einstufung in eine Pflegestufe ja etwas übersehen. Zudem sollten Sie bedenken, dass beispielsweise auch Wartezeiten im Rahmen von Arztbesuchen in die Gesamtpflegezeit mit einzuberechnen sind.

Sollte Ihrem Widerspruch nicht stattgegeben werden, besucht Sie das MDK erneut. Auch bei diesem Besuch ist die Tagesform der zu pflegenden Person entscheidend. Ebenso wie beim ersten Gespräch mit dem MDK ist es sinnvoll, dass die pflegenden Angehörigen oder eine Pflegekraft anwesend sind, die im Zweifelsfall den Gesprächsverlauf bezeugen können.

Sollte Ihr Antrag von der Pflegekasse abermals abgewiesen werden, haben Sie die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialgericht Klage einzureichen oder aber Leistungen für Ihre Pflege im Rahmen der Sozialhilfe zu beantragen.

 

24 Stunden Pflege bei Demenzerkrankung in allen Pflegestufen: die Vorteile

Zweifelsohne bedürfen Menschen, die an Demenz erkrankt sind, einer speziellen Form der Betreuung. Diese besondere Betreuung unterscheidet sich stark von derjenigen anderer Pflegebedürftiger: Oftmals sind an Demenz erkrankte Personen körperlich noch fit, benötigen jedoch einen festen Tagesablauf, eine feste Bezugsperson sowie Orientierung im Alltag und eine vertraute Umgebung.

Aufgrund dieser Tatsachen ist eine 24 Stunden Pflege für Menschen mit Demenz beispielsweise durch betreuende Pflegekräfte aus Polen praktisch ideal. Denn im Rahmen einer 24 Stunden Pflege kann der Betroffene in seiner gewohnten Umgebung betreut werden, ohne sich – beispielsweise durch den Umzug in eine Seniorenresidenz – an eine neue Umgebung gewöhnen zu müssen, was meist für Verwirrung bei den Pflegebedürftigen sorgt.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die am Anfang noch fremde Pflegekraft aus Polen für den Demenzkranken schnell zu einem vertrauten Menschen wird, an den sich der Betroffene rasch gewöhnt und der ihm die notwendige Sicherheit im Alltag bietet. Da sich die Pflegekraft ausschließlich um den Demenzkranken kümmert, ist es für sie ein Leichtes, sich auf deren Bedürfnisse einzustellen, ihn angemessen zu fördern und seine Mobilität zu gewährleisten. Dabei kann der Demenzkranke zunächst versuchen, seine täglichen Verrichtungen wie den Einkauf, die Arbeit im Haushalt oder im Garten usw. selbst zu erledigen; benötigt er Hilfe, wird die zuverlässige Pflegekraft aus Polen aktiv und leistet entsprechende Hilfestellungen. So wird dem Demenzkranken auch weiterhin ein aktives Leben ermöglicht und in den Momenten, in denen eine helfende Hand benötigt wird, ist diese zur Stelle.

 

Vorteile für den Betroffenen: Vorteile für die Angehörigen:
Bleibt in der vertrauten Umgebung Mehr Zeit für das „normale“ Leben
Feste Bezugsperson, die ganz auf seine Bedürfnisse eingeht Das Gefühl der Sicherheit in Bezug auf den Pflegebedürftigen
Erhalt der Mobilität Das Wissen um die liebevolle Betreuung des Demenzkranken
Förderung der noch vorhandenen Fähigkeiten und des Selbstbewusstseins Die betreuende Person beobachtet den Kranken und kann Veränderungen im Zustand des Patienten gleich mitteilen

 

Aufgrund der Erhöhung der Leistungen in den unterschiedlichen Pflegestufen können pflegebedürftige Personen ohne größere Extrakosten 24 Stunden am Tag optimal versorgt werden.

Die Vorteile für beide Seiten auf einen Blick

 

Der Kunde Die polnische Pflegekraft
Rundum Betreuung ohne Sprachbarriere Festes Einkommen
Eine feste vertraute Pflegerin Existenzsicherung
Verbleib in der gewohnten Umgebung Legale Beschäftigung nach deutschen Richtlinien
Transparenz und Sicherheit durch die Vermittlung von Curando Betreuung nur einer Person und Aufbau einer persönlichen Bindung

 

Das Team von Curando Pflege versichert Ihnen, dass in der 24 Stunden Pflege durch eine Pflegekraft aus Polen die optimale Lösung für Sie als pflegebedürftige Person besteht. Curando Pflege bietet Ihnen mit der 24 Stunden Pflege nicht nur eine kostengünstige und zuverlässige, sondern auch eine absolut legale Alternative zu einer Unterbringung in einem Pflege- oder Altenheim. Das gesamte Team von Curando Pflege wird alles dafür tun, dass auch Sie Ihren Lebensabend zufrieden und mit einem Gefühl der Sicherheit in Ihren eigenen vier Wänden verbringen können.